Der erste „Goldene Notenschlüssel“ 2008
Vom 26.01. bis zum 12.03.2008 haben in Plön 20 Kinder ihre
Ausbildung „Goldener Notenschlüssel“ absolviert.
Geschult wurden insgesamt 10 Stunden plus ein wenig Praxishilfe während der
normalen Übungsstunden des Vereins. An allen vier Schulungssamstagen erhielten
die Kinder jeweils 2,5 Stunden Unterricht in drei rotierenden Gruppen.
Der erste Tag:
Die Schüler und Schülerinnen lernen die verschiedenen Instrumentenfamilien
kennen. Einige Instrumente sind zum Anschauen und Ausprobieren vor Ort. Sie
lernen Holz- und Blechblasinstrumente, Percussion und Saiteninstrumente kennen
und unterscheiden.
In einer anderen Gruppe lernen sie Noten und Pausenwerte und wiederum in einem
anderen Raum werden Pustespiele angeboten, wie z.B. „Pustekuchen“, „Wattepusten“
usw. (Atmung, Blastechnik)
In der letzten Stunde bekommen alle Kinder „maßgeschneiderte“ (ihrem Können
angepasste) Noten für ihre „Prüfung“ – das Vorspiel am 12.03.08 - und es wird
auch an den Stücken geübt.
Der zweite Tag:
Heute lernen die Kids die Stammtonreihe in deutscher und italienischer Weise.
Auch die verschiedenen Notenschlüssel werden den Kindern nahe gebracht.
Das Liniensystem wird in riesiger Form auf den Fußboden geklebt und die Kinder
dürfen eine lebende Tonleiter bilden. Sie lernen so spielerisch im Violin- und
Bassschlüsselbereich die Notation kennen. Eine Riesengaudi.
Später werden auch Rhythmen gebildet und von den anderen Gruppen „erklatscht“
u.v.m.! Die Schüler/innen lernen heute auch, was alles zum Musik aufschreiben
dazugehört. An den praktischen Stücken wird auch noch etwas gearbeitet.
Der dritte Tag:
Es wird kräftig gewerkelt! Die Kids bauen sich heute Klanghölzer (ein paar
Besenstile, Sägen und Schleifpapier reichen für so eine nette Aktion). Die neuen
Instrumente werden auch gleich ausprobiert mit Rhythmusübungen und
Bodypercussion.
In einer anderen Gruppe werden Trompeten gebaut und der Ansatz kräftig
trainiert: 1,40 m lange Schläuche aus dem Baumarkt und ein paar Mundstücke
reichen für so ein „elefantäres“ Vergnügen!
Die dritte Abteilung heute erarbeitet sich die Unterschiede zwischen Geräuschen
und Klängen. Hier geht es mal sehr leise, aber auch hin und wieder sehr
geräuschvoll zu. Mithilfe einer Suppenkelle und eines Bindfadens erklingen die
„Glocken des Kölner Doms“ in der Krabbe in Plön! Gigantisch! Möchtest Du wissen
wie? Dann frage einfach mal nach.
Der vierte Tag:
Fachbegriffe werden den Kindern heute noch vermittelt: Was ist Dynamik, was ist
Artikulation? Es werden Takte ausgezählt, diverse Themen wiederholt und zum
Schluss des Tages ein kleiner Fragebogen ausgefüllt („Theorieprüfung“). Darauf
haben die Kinder schon vom ersten Tag an gewartet! Musste also sein. Naja.....so
lange es ihnen Spaß macht, ist es ja auch okay, oder?
Am 12.03.08 werden die Kinder ihre einstudierten Musikstücke vorspielen. Bei
einer großen Gesamtprobe des Musikzuges dürfen sie sich präsentieren. (Diese
Zeit ist in der o.g. Unterrichtszeit nicht enthalten).
Rundum können wir sagen: Es war ein toller Lehrgang!!! Alle Kids und auch die Eltern waren begeistert! Eine Mutti hat einige Tipps gleich in ihre Kindergartenarbeit übernommen!
Ein Dank an die 12 fleißigen Ausbilder!!!! (Die 12 haben sich die Gruppen und Themen gut geteilt)
......und an die 20 fleißigen Kinder!!! Ihr wart Spitze!!!
Astrid
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06.03.2008 |